Lernziele

Studierende erwerben durch theoretische Vermittlung, praktische Übungen, Selbsterfahrung und Supervision körperpsychotherapeutisches Wissen und Können in den vom Psychologieberufegesetz und der FMH vorgeschriebenen Bereichen. Sie lernen, Verbindungen zwischen kognitiven, emotionalen und somatischen Vorgängen zu beobachten, zu verstehen und konzeptionell einzuordnen, Hypothesen zur Ätiologie von Störungen zu formulieren und Techniken einzusetzen, die Veränderungen ermöglichen. Therapeutische Prozesse werden auf der Grundlage der Beziehung zwischen Patient/in und Therapeut/in, Übertragungsangeboten, Gegenübertragungsgefühlen und Resonanzphänomenen in einem erlebnisorientierten Setting gestaltet und reflektiert. Die Arbeit in der Gruppe ist ein wesentlicher Teil der Weiterbildung, da sie einen geeigneten sozialen Kontext bietet, um eigene Persönlichkeitsanteile in interaktiven Prozessen zu erfahren und zu reflektieren. (vgl. Curriculum SGBAT)