Publikationen von Mitgliedern der SGBAT

Althaus, U. (2006). NS-Offizier war ich nicht. Die Tochter forscht nach. Giessen, Psychosozial Verlag.

Amstutz, B. (2002). Kommunikation in der Körperpsychotherapie. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 197 – 206.

Amstutz, B. (1992). Wissenschaftliche Pilotstudie über körperbezogene Psychotherapieformen. Interne Publikation der SGBAT.

Bertschi, H. (2003). Retrospektive Evaluationsstudie der Wirksamkeit Bioenergetischer Analyse und Therapie. Lizentiatsarbeit Universität Basel.

Carle, L. (2002). Das Beziehungsgeschehen in der Psychotherapie mit besonderer Berücksichtigung der bioenergetischen Analyse und Therapie. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 88 - 116.

Carle, L. (2002). Das Energiekonzept in der bioenergetischen Analyse und Therapie. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 151 - 182.

Cohen, R., Meier, E. und Koemeda-Lutz, M. (1987). Organization of and Access to Semantic Memory in Aphasia. Brain and Language 30, 321 – 337.
Zusammenfassung
Previous experiments with picture sorting and matching tasks have shown aphasics to give more deviant responses than controls when decisions require the identification of single features of concepts, whereas their responses are close to normal whenever decisions have to be based upon the relative overlap of broad associative fields. The present experiment was designed to compare picture matching based on single features (property verification) with picture matching based on category membership (category verification). 55 aphasics (14 amnesics, 18 Broca’s, 13 Wernicke’s, 10 global aphasics) and 29 right-brain-damaged control patients served as subjects. Aphasics were poorer than right hemisphere controls on property on property as well as on category sortings, especially when the sorting criterion was not a dominant property of the object or when the object in question was not a typical member of the criterion category. Contrary to other studies, the ”semantic distance” variable did not differentially affect Broca’s as compared to Wernicke’s apahsics. Verbal labels denoting the sorting criterion and added to the picture presentation did not affect the performance of the right hemisphere controls but significantly improved that of the aphasics.

Cohen, R., Kelter, S., Koemeda-Lutz, M. und Meier, E. (1988). Sprache und Denken. Beiträge aus der Aphasieforschung. In: von Stechow, A. und Schepping, M.T. (Hrsg.) Fortschritte in der Semantik. Weinheim, VCH, Acta Humaniora, 79 – 112.
Zusammenfassung
Diese Publikation gibt einen Überblick (bis 1986) über die empirischen Untersuchungen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützen Projektes D1 Aphasieforschung im Sonderforschungsbereich 99 der Universität Konstanz unter der Leitung von Prof. Dr.R.Cohen. Es geht in dem Artikel um den Zusammenhang von Sprache und Denken. Es werden Probleme der Forschungslogik und –methodik diskutiert, insbesondere, ob es zulässig ist, von Beeinträchtigungen bei Hirnverletzten auf Verarbeitungsprozesse bei Gesunden zu schliessen. Die Ergebnisse mehrerer Studien deuten darauf hin, dass Aphasiker, also Patienten, die aufgrund von Hirnverletzungen durch Beeinträchtigungen in der Sprachproduktion und / oder -rezeption auffallen, besondere Schwierigkeiten bei der genauen und / oder stabilen Kodierung einzelner Merkmale von Objekten haben, und zwar bei nonverbalen Bilder-Sortier- und Zuordnungsaufgaben.

Dechmann, B. und Ryffel, C. (2001). Vom Ende zum Anfang der Liebe. Ein Leitfaden für die systemische Beratung und für Paare, die zusammenbleiben wollen. Weinheim, Beltz.

Dechmann, B. und Ryffel, C. (2001). Soziologie im Alltag. Eine Einführung. Weinheim, Beltz.

Dierks-Ventling, C.D. , Gerhard, U. und Hobi, V. (1989). Der Einfluss von Total- und Regionalanästhesie auf Konzentration und Gedächtnis. Schweizerische Zeitschrift für Psychologie 48, 112 – 120.
Zusammenfassung
Subjektive Klagen über Gedächtnisstörungen nach Operationen unter Vollnarkose sind seit längerem bekannt. Die objektive Quantifizierung solcher Leistungseinbussen ist seltener versucht worden und ungenügend belegt. Experimentelle Studien zum Einfluss von Anästhetika auf das Gedächtnis bei Gesunden deuten auf Störungen im Bereich von Stunden, nicht aber Tagen hin. Vorliegende quasi-experimentelle Studie an 15 voll- und 12 lokal-anästhesierten Patienten, die sich einem orthopädischen Eingriff unterziehen mussten, vermag kaum bedeutsame Leistungseinbussen in verschiedenen Gedächtnis- und Konzentrationsvariablen eine Woche nach der Narkose aufzuzeigen und reiht sich somit ein in die Befunde vorausgegangener Studien. Die Diskrepanz zwischen subjektiv empfunden Beeinträchtigungen und objektiv kaum nachweisbaren Störungen bedarf weiterer Klärung.

Dreyfus, R. und Haug, H. (1992). Zum narzisstischen Missbrauch in der Therapie. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Verführung in Kindheit und Psychotherapie. Körper und Seele, Band 3. Oldenburg, Transform, 90 - 108 (2. Auflage Schwabe, Basel, 1996). Ehrensperger, T.P. (2006). Erdung in der therapeutischen Arbeit und im Alltag. In: Marlock, G. und Weiss, H. (Hrsg.) Handbuch der Körperpsychotherapie. Stuttgart, Schattauer, 692 – 698.

Ehrensperger, T.P. (2009). Bioenergetische Analyse 107 - 127. In:
Körperorientierte Psychotherapie In: Müller-Braunschweig, Stiller. Körperorientierte Psychotherapie: Methoden - Anwendungen - Grundlagen.  Berlin, Springer
Zusammenfassung
Bioenergetische Analyse und Therapie erweitert Psychotherapie auf den ganzen Menschen, indem nicht nur das gesprochene Wort, sondern der ganze Körper des Klienten und seine Körpersprache in den therapeutischen Prozess einbezogen werden. Im Prinzip kann bioenergetische Analyse bei allen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen angewandt werden. Besondere Vorteile der Bioenergetik zeigen sich in der Psychosomatischen Medizin sowie bei Patienten mit starken Widerständen gegen den therapeutischen Prozess, wie man sie vor allem bei narzisstischen Persönlichkeitsstörungen oder Borderline-Patienten findet. Gefahren der bioenergetischen Arbeit liegen vor allem in der unsachgemäßen Anwendung, weil sich dabei Widerstände sehr plötzlich und überraschend lösen können, und dann psychotische Durchbrüche oder psychosomatische Dekompensationen möglich sind. In der Hand des Geübten aber ist bioenergetische Arbeit eine umfassende, ganzheitliche Therapiemethode.

Ehrensperger, T.P. (2005). Visueller Kontakt, emotionaler Ausdruck und Wahrnehmung der Wirklichkeit. Das Augensegment in der Körperpsychotherapie. European Journal of Bioenergetic Analysis and Therapy, im Druck.

Ehrensperger, T.P. (2005). Erdung in der therapeutischen Arbeit und im Alltag. In: Weiss, H. und Marlock, G. (Hrsg.) Körperpsychotherapie. Göttingen, Hogrefe, im Druck.

Ehrensperger, T.P. (Hrsg.) (2000). Bioenergetik im Spannungfeld der Geschlechter. Liebe, Erotik, Sexualität in der Körperpsychotherapie. Körper und Seele, Band 6. Basel, Schwabe.

Ehrensperger, T.P. (2000). Körperpsychotherapie: Die „Nahtstelle“ zwischen Körper und Seele. Schweizerische Ärztezeitung 45, 81.

Ehrensperger, T.P. (Hrsg.) (1996). Zwischen Himmel und Erde – Beiträge zum Grounding Konzept. Körper und Seele, Band 5. Basel, Schwabe.

Ehrensperger, T.P. (1996). Erdung in der therapeutischen Arbeit und im Alltag. In: Ehrensperger, T.P. (Hrsg.) Zwischen Himmel und Erde – Beiträge zum Grounding Konzept. Körper und Seele, Band 5. Basel, Schwabe, 75 – 89.

Ehrensperger, T.P. (1994). Bioenergetische Analyse. In: Bühring, M. (Hrsg.) Naturheilverfahren. Berlin, Springer, 1 – 31.

Ehrensperger, T.P. (1991). Psychosomatische Medizin und Bioenergetische Analyse. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Der Körper in der Psychotherapie. Körper und Seele, Band 2. Oldenburg, Transform, 156 - 178 (2. Auflage Schwabe, Basel, 1996).

Ehrensperger, T.P. (1990). Psychosomatik als Utopie und als Realität. Schweizerische Ärztezeitung 71, 12. Ehrensperger, T.P. (1985). Bioenergetische Analyse. In: Maurer, Y. (Hrsg.) Bedeutende Psychotherapieformen der Gegenwart. Stuttgart, Hippokrates, 51 – 60.

Ehrensperger, T.P. (1982). Integration von Allgemeiner Medizin und Psychotherapie. Ein Modell der ganzheitlichen Medizin. Schweizerische Ärztezeitung 63, 7.

Ehrensperger, T.P. (1981). Therapie in der Allgemeinpraxis – Erfahrungsbericht zur Integration von allgemeiner Medizin und Psychotherapie. Psychosomatische Medizin 10, 70 – 88. Ehrensperger, T.P. (1980). Das Allgemeine ist wichtiger als das Besondere. Die Medizinische Welt 31, 13.

Hauswirth, M. (2011) Plaidoyer pour le corps dans nos têtes: psyche et soma dans la psychothérapie. Psychoscope, vol 32, 5/11, 12-15

Hauswirth, M.(2010). Burnout: Körperpsychotherapeutische Ansätze an Hand eines klinischen Beispiels, (Psychotherapie Forum 18/3, Springer Verlag)

Hauswirth, M. (2010). Burnout: Körperpsychotherapeutische Ansätze an Hand eines klinischen Beispiels. Psychotherapie Forum 18, 162 - 166.
Zusammenfassung
An Hand eines klinischen Beispiels werden psychotherapeutische Ansätze auf zwei Ebenen entwickelt. Burnout geht meist mit einer Akkumulation verschiedener Stressfaktoren zusammen. In der Therapie sollten sie differenziert aufgearbeitet werden, indem man zwischen allgemeinen kontextuellen Faktoren (Familie, Gesundheit), früheren Erfahrungen (Kindheit und Traumatisierungen) und situationsspezifischen Faktoren (Arbeitssituation) unterscheidet. Diese Vorgehensweise unterstützt Ich-Stärke sowie das Gefühl innerer Kohärenz. Weiter sind bei Burnout psychophysiologische Angstreaktionen zu beobachten, die einen körperpsychotherapeutischen Ansatz berechtigen, der aber der spezifischen Situation angepasst sein muss: Die innere Mobilisierung ist mit einem Lähmungsgefühl so eng verquickt, dass ein effizienter Selbstschutz nicht mehr möglich ist. Unterstützende Körperinterventionen, die helfen, die übermässige innere Anspannung progressiv zu lösen und Selbstschutzimpulse zu berücksichtigen, sind indiziert, um wieder ein inneres Kompetenz- und Sicherheitsgefühl aufzubauen.

Hauswirth, M.(2004). Die Bioenergetische Analyse – eine körperorientierte Psychotherapie. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Mit Leib und Seele - Wege der Körperpsychotherapie, Körper und Seele, Band 1. Basel, Schwabe, 2. erweiterte Auflage, 61-89

Hauswirth, M. (2002)De l'analyse bioénergétique aux thérapies psycho-corporelles analytiques. In Durux N. Gennart (Eds.) Traité de psychothérapeutique comparée. Genève: Médicine et Hygiène, Chap. 7: 179-204

Hauswirth, M. (2002). Traité de psychothérapie comparée. Genève: Médicine et Hygiène, Chap. 7: 179-204

Hoffmann-Axthelm, D. (2005). Heilung durch Musik? Der biblische Mythos von David und Saul als klinische Fallstudie. In: Messmer-Hirt, E. und Roost Vischer, L. (Hrsg.) Rhythmus und Heilung. Transzendierende Kräfte in Wort, Musik und Bewegung. Münster, LIT, 83 – 92.

Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) (2004). Mit Leib und Seele – Wege der Körperpsychotherapie. Körper und Seele, Band 1. Basel, Schwabe, 2. erweiterte Auflage. Hoffmann-Axthelm, D. (2004). Am anderen Ufer des Sprachflusses. Über einen möglichen Umgang mit sprachlosem Entsetzen in der körperorientierten Psychotherapie. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Mit Leib und Seele – Wege der Körperpsychotherapie. Körper und Seele, Band 1. Basel, Schwabe, 2. erweiterte Auflage, 213 – 240.

Hoffmann-Axthelm, D. (2003). Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an – und umgekehrt. Einige Überlegungen zum Dreieck Musik – Emotion – frühkindliches Erleben. In: Geissler, P. (Hrsg.) Körperbilder. Giessen, Psychosozial, 189 – 199.

Hoffmann-Axthelm, D. (2003). David als „Musiktherapeut“. Über die musikalischen Heilmittel Klang – Dynamik – Rhythmus – Form. In: Dietrich, W. und Herkommer, H. (Hrsg.) König David – biblische Schlüsselfigur und europäische Leitgestalt. 19. Kolloquium der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften. Stuttgart, Kohlhammer, 565 – 588.

Hoffmann-Axthelm, D. (2000). Männer, die zu Müttern werden. Das Geschlecht der therapeutischen Person – eine zu vernachlässigende Grösse? In: Ehrensperger, T.P. (Hrsg.) Bioenergetik im Spannungsfeld der Geschlechter. Liebe, Erotik, Sexualität in der Körperpsychotherapie. Körper und Seele, Band 6. Basel, Schwabe, 63 – 81.

Hoffmann-Axthelm, D. (2000). Über Beziehungssucht. Mit einem Satyrspiel. Ästhetik und Kommunikation 31, 75 – 82. Hoffmann-Axthelm, D. (1999). David und Ödipus. Über Vaterhass, Sohnesliebe und den liebenden Mann. Zeitschrift für Individualpsychologie 24, 83 – 90. Hoffmann-Axthelm, D. (1998). Die Seele und ihr schwarzes Loch. Grenzenlose Persönlichkeit, grenzenlose Gesellschaft. Ästhetik und Kommunikation 29, 83 – 90.

Hoffmann-Axthelm, D. (1998.). Wenn Narziss Athena küsst. Über die Verachtung. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Hoffmann-Axthelm, D. (1997). Die Wiederkehr des Monsters. Zum Umgang mit projektiven Übertragungsformen früh missbrauchter Klienten in der körperorientierten Psychotherapie. In: Richter-Appelt, H. (Hrsg.) Verführung – Trauma – Missbrauch. Giessen, Psychosozial, 69 – 90.

Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.). Robert Schumann. Glücklichsein und tiefe Einsamkeit. Stuttgart, Reclam, 1994. Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) (1994). Schock und Berührung. Körper und Seele, Band 4. Oldenburg, Transform (2. Auflage Schwabe, Basel, 1996).

Hoffmann-Axthelm, D. (1994). Schock auf doppeltem Boden. Zur Verletzung von Selbst und Selbstwert. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Schock und Berührung. Körper und Seele, Band 4. Oldenburg,Transform, 135 - 159 (2. Auflage Schwabe, Basel, 1996).

Hoffmann-Axthelm, D. (1993). Wachsen oder Schrumpfen. Zum Prozess des Alterns aus körpertherapeutischer Sicht. In: Herrmann, J. (Hrsg.) Der Körper als Problem des älteren Menschen – Rehabilitation und Geriatrie. Stuttgart, Schriftenreihe zur Sozialversicherung, 119 – 131.

Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) (1992). Verführung in Kindheit und Psychotherapie. Körper und Seele, Band 3. Oldenburg, Transform (2. Auflage Schwabe, Basel, 1996).

Hoffmann-Axthelm, D. (1992). Der Stein auf der Brust oder: Athena aus dem Haupte des Zeus. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Verführung in Kindheit und Psychotherapie. Körper und Seele, Band 3. Oldenburg, Transform, 1992, 137 - 156 (2. Auflage Schwabe, Basel, 1996).

Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) (1991). Der Körper in der Psychotherapie. Körper und Seele, Band 2. Oldenburg, Transform (2. Auflage Schwabe, Basel, 1996).

Howald-Langenegger, U. (2000). Die Wildheit im Bauche. Überlegungen zur Menstruation. In: Ehrensperger, T.P. (Hrsg.) Bioenergetik im Spannungsfeld der Geschlechter. Liebe, Erotik, Sexualität in der Körperpsychotherapie. Körper und Seele, Band 6. Basel, Schwabe, 125 – 145.

Koemeda-Lutz, M. (2012). Integrating Brain, Mind, and Body: Clinical and Therapeutic Implications of Neuroscience. Bioenergetic Analysis. The Clinical Journal of the International Institute for Bioenergetic Analysis 22, 57 - 77.

Koemeda-Lutz, M. (2010). Behandlungskonzepte bei Burnout - Was haben körperpsychotherapeutische Ansätze beizutragen? Psychotherapie Forum 18, 167 - 173.
Zusammenfassung
Körperpsychotherapeutische Schulen zögern, manualisierte Behandlungskonzepte für spezifische Störungsbilder zu entwickeln, da das Menschenbild, auf das sie sich beziehen, die Einzigartigkeit von Individuen und die interaktionelle Komplexität der therapeutischen Dyade besonders hervorhebt. Trotzdem gibt es spezifische köperpsychotherapeutische Elemente, die aufgrund von klinischer Erfahrung für die Burnout-Behandlung empfohlen werden. Es sind dies a) eine interaktionelle und körperorientierte Beziehungsgestaltung, b) die Förderung von Wahrnehmung, Regulierung, Ausdruck und Kommunikation von Emotionen, insbesondere von Ärger und Wut, c) die Arbeit mit destruktiven oder entwertenden Persönlichkkeitsanteilen, vor allem deren Verkörperung, d) körperorientierte Interventionen und Übungen im engeren Sinne, sowie e) die Berücksichtigung und Beeinflussung von Energiefluss und -haushalt der Patient(inn)en.

Koemeda-Lutz, M. (2009). Intelligente Emotionalität. Vom Umgang mit unseren Gefühlen. Stuttgart, Kohlhammer.

Koemeda-Lutz, M. (2007). Was tragen Gefühle zu einer lebendigen Seele und einem vitalen Körper bei? Psychotherapie Forum 15, 85 – 95.

Koemeda-Lutz, M. (2007). Rückkehr in einen verlassenen Körper? Welchen Beitrag kann eine bioenergetisch-analytische Therapie dazu leisten? Silvia – eine Fallstudie. Psychoanalyse und Körper 11, 73 - 93.

Koemeda-Lutz, M., Kaschke, M., Revenstorf, D., Schermann, T., Weiss, H. und Soeder, U. (2006). Evaluation der Wirksamkeit von ambulanten Körperpsychotherapien – EWAK. Eine Multicenter-Studie in Deutschland und der Schweiz. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 56, 462 – 479.

Koemeda-Lutz, M. (2006). Is there Healing Power in Rage? The relative Contribution of Cognition, Affect and Movement in Psychotherapeutic Processes. Bioenergetic Analysis 16, 103 – 127.

Koemeda-Lutz, M. (2005). Die relative Bedeutung von Kognition, Affekt und Motorik im psychotherapeutischen Prozess - eine bioenergetische Perspektive. In: Geissler, P. (Hrsg.) Nonverbale Interaktion in der Psychotherapie. Forschung und Relevanz im therapeutischen Prozess. Giessen, Edition Psychosozial, 183 – 202.

Koemeda-Lutz, M. und Steinmann, H. (2004). Implikationen neurobiologischer Forschungsergebnisse für die Körperpsychotherapie unter spezieller Berücksichtigung der Affekte. Psychotherapie Forum 12, 88 – 97. Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) (2004). Neurowissenschaften und Psychotherapie (Themenheft). Psychotherapie Forum 12.

Koemeda-Lutz, M., Kaschke, M., Revenstorf, D., Scherrmann, T., Weiss, H. und Soeder, U. (2003). Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit von ambulanten Körperpsychotherapien. Eine Multicenter-Studie in Deutschland und der Schweiz. Psychotherapie Forum 11, 70 – 79.

Koemeda-Lutz, M., Emmenegger, P.-A. und Peter, H. (2003). Vorschlag zur systematischen Nutzung von visuellen Informationen in der (körper-) psychotherapeutischen Diagnostik. Ein empirisch abgeleitetes Screening-Raster. Psychotherapie Forum 11, 58 – 69.

Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) (2002). Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe. Zusammenfassung Schweizer (SGBAT) und Internationale AusbilderInnen (IIBA) tragen in diesem Buch ihr aktuelles klinisches und theoretisches Wissen über zentrale Konzepte der Bioenergetischen Analyse zusammen. Klassische, von Wilhelm Reich und Alexander Lowen entwickelte Konzepte werden im Lichte moderner Psychotherapie-Modelle diskutiert, und es werden Bezüge zu Forschungsergebnissen der Medizin, Psychologie und Neurobiologie hergestellt.

Koemeda-Lutz, M. (2002). Zur therapeutischen Arbeit mit Emotionen. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 183 - 195.

Koemeda-Lutz, M. (2002). Sexualität als zentrale Lebensenergie im kulturellen Wandel des 20. Jahrhunderts – Pendelbewegungen zwischen Befreiung und Repression. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 207 - 224.

Koemeda-Lutz, M. (2002). Ein psychosomatisches Persönlichkeitsmodell: Charakterstrukturen. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 117 - 137.

Koemeda-Lutz, M., Carle, L., Steinmann, H., Müller, V. und Ventling, C.D. (2002). Schweizerische Gesellschaft für Bioenergetische Analyse und Therapie (SGBAT). Psychotherapie Forum 10, 106 – 107.
Zusammenfassung
Dieser Beitrag ist Teil eines Themenheftes, in dem sich die Mitgliedsinstitutionen der “Schweizer Charta für Psychotherapie” vorstellen. Er informiert über die Geschichte und Organisation der SGBAT, das Menschenbild, Gesundheits-, Krankheits- und Therapieverständnis der Bioenergetischen Analyse und Therapie.

Koemeda-Lutz, M. und Peter, H. (2001). Der Körper als Informationsträger – Eine Studie zur Bioenergetischen Körperdiagnostik. Psychotherapie Forum 9, 51 – 61.
Zusammenfassung
Für praktisch arbeitende KörperpsychotherapeutInnen ist es selbstverständlich, dass an Körperhaltung und Bewegungen von Menschen eine Menge an klinisch relevanter Information abzulesen ist. Empirische Belege für den Zusammenhang zwischen körperlicher Erscheinung und verbal vorgetragenen Beschwerden, sowie eine Untersuchung der Informationen, die (Körper-)PsychotherapeutInnen der körperlichen Erscheinung ihrer PatientInnen entnehmen, stehen unseres Erachtens aber noch weitgehend aus. In der vorliegenden Studie wurden Ganzkörperaufnahmen von 90 PatientInnen, die während zwei Jahren an einer wöchentlich 2 ½ stündigen bioenergetischen Gruppentherapie teilgenommen hatten, von 6 Bioenergetischen AnalytikerInnen und 6 körperpsychotherapeutischen Laien unter verschiedenen Fragestellungen beurteilt, wie z.B.: Handelt es sich um Fotos vom Therapieanfang oder nde? Welcher von drei Texten mit anamnestischen Angaben und aktuellen Beschwerden passt zur abgebildeten Person? Welcher Charakterstruktur nach Lowen (1958) ist die fotografierte Person zuzuordnen, d.h., welche Persönlichkeitsdynamik ist vorherrschend bei ihr? ExpertInnen sind Nicht-ExpertInnen in der Treffsicherheit ihrer Urteile überlegen und unterscheiden sich signifikant vom Zufallsniveau. Die Überlegenheit der ExpertInnen zeigt sich am deutlichsten, wenn für die Beurteilung nur die Körperhaltung der PatientInnen (abgedeckte Gesichter) zur Verfügung stehen. Bei der Zuordnung von Bildern zu verbalen Informationen liegen beide Gruppen deutlich über der Ratewahrscheinlichkeit. Die Urteile der Laien liegen auch über dem Zufallsniveau, wo PatientInnen mit sich selbst verglichen werden können (Bilder vom Anfang und vom Ende der Therapie) und deren Gesichter sichtbar sind. Bioenergetische AnalytikerInnen ordnen die abgebildeten Menschen mit relativ hoher Übereinstimmung den einzelnen Charakterstrukturen zu. Der Median der Kappa-Koeffizienten beträgt 0.71 (0.53 < k <0.83).

Koemeda-Lutz, M. (2000). Mit dem Kopf durch die Wand. Ein Fallbericht. Intra 42, 36 – 43.
Zusammenfassung
Ein Fallbericht über eine bioenergetische Körperpsychotherapie mit einer Patientin, deren Symptomatik sich teilweise als Spätfolgen einer Kaiserschnittgeburt präsentiert.

Koemeda-Lutz, M. (1999). Berufsidentität – Persönliche Stellungnahme einer Bioenergetischen Analytikerin. Psychotherapie Forum 7 (2) Suppl., 61 – 62.
Zusammenfassung
Dieser Beitrag ist ein Plädoyer für einen interdisziplinären und mehrdimensionalen Zugang zu den Psychotherapiewissenschaften. Es wird (von den Universitäten) eine gerechte Beforschung des Berufsfeldes anstatt einer schulengebundenen Durchsetzung von Macht- und Marktinteressen gefordert.

Koemeda-Lutz, M. (1998). Zur (Un-)Ordnung der Gefühle. Chaos-Betrachtungen aus körper-psychotherapeutischer Sicht. In: Wernado, M. und Olbricht, I. (Hrsg.) Schöpferisches Chaos. Vorträge zur 12. Arbeitstagung des Wildunger Arbeitskreises für Psychotherapie e.V. (W.A.P.), 55 - 75.
Zusammenfassung
Sind chaostheoretische Konzepte zur Beschreibung und Erklärung von psychotherapeutischen Prozessen besser geeignet als andere wissenschaftliche Modelle? Der Artikel stellt einige chaostheoretische Konzepte vor. Er beschreibt eine Sequenz bioenergetischer Traumarbeit, unterstreicht dabei die Bedeutung der emotionalen Aspekte und wägt die relative Wichtigkeit kognitiver und emotionaler Informationsverarbeitungsprozesse ab, dies auf der Grundlage von neurobiologischen Forschungsergebnissen. Es wird auf Beispiele non-linearer Analysen neuronaler Prozesse, sowie psychotherapeutischer Interaktionsmuster verwiesen. Emotionen und deren ganzkörperlicher Ausdruck könnten als “energetisierendes Agens” bei der Veränderung von automatisierten psychosomatischen Mustern angesehen werden.

Koemeda-Lutz, M. (1998). Suchbild Liebe (Roman). Frankfurt am Main, Edition Haag & Herchen.
Zusammenfassung
Drei Liebespaare irren in den 70-er Jahren durch das Labyrinth ihrer Beziehungskisten, finden und verlieren einander. Und dann ist da noch eine, die sich erdreistet “ich” zu sagen und versucht, das ganze Durcheinander auf die Reihe zu kriegen.

Koemeda-Lutz, M. (1997). Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau (Roman). Eggingen, Edition Isele.
Zusammenfassung
In Wien wird eine junge Frau auf einer Bordsteinkante liegend bewusstlos aufgefunden. Aus Nachforschungen über ihre Personalien, eventuelle Angehörige und Herkunft, sowie einem Bündel nie abgeschickter Briefe an einen – fiktiven oder realen? - Mann setzt sich wie aus verstreuten Puzzleteilen eine Geschichte zusammen, durch die sich als roter Faden eine weibliche Identitätssuche zieht.

Koemeda-Lutz, M. (1996). Emotionen als Beweggrund – Bausteine zu einer bioenergetischen Affekttheorie. In: Ehrensperger, T.P. (Hrsg.) Zwischen Himmel und Erde - Beiträge zum Grounding Konzept. Körper und Seele, Band 5. Basel, Schwabe, 143 – 163.
Zusammenfassung
Lange Zeit schien kathartische Arbeit als Markenzeichen der Bioenergetischen Arbeit besonders hervorzustechen. Der Artikel versucht, Ergebnisse neurobiologischer Forschung und psychodynamische Theoriebildung zu integrieren, um theoretisch und empirisch gestützte Begründungen für die Arbeit mit archaischen Affekten zu formulieren und die entsprechenden Techniken einzuordnen. Als psychosomatischer Ansatz scheint die Bioenergetische Analyse in besonderem Masse dafür prädestiniert zu sein, Emotionen, die eine Nahtstelle zwischen Psyche und Soma bilden, zu erforschen. Indem Affekte auch subkortikale Schaltkreise integrieren, sind sie besonders geeignet, in präverbale Perioden der Ontogenese zu führen und uns Menschen mit unserem vorhumanen Erbe in Kontakt zu bringen. In diesem Sinn kann die Arbeit mit Affekten dazu beitragen, uns Menschen in unserer psychosomatischen Realität zu erden. Implikationen für die praktische therapeutische Arbeit werden diskutiert (z.B. die Exploration der emotionalen Aspekte in der therapeutischen Beziehung und wie emotionale Regulationsmuster das Verhalten und Denken beeinflussen). Zwei Fallvignetten werden vorgestellt.

Koemeda-Lutz, M. (1996). Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden. Psychotherapie Forum 4 (2) Suppl., 89 – 92.
Zusammenfassung
Replik auf einen Artikel von K. Grawe in Pro Mente Sana 1995, in der hauptsächlich vertreten wird, dass Psychotherapiemethoden, die empirisch-statistischen Überprüfungen noch nicht in ausreichendem Masse unterzogen wurden, möglicherweise doch wirksam sind.

Koemeda-Lutz, M. (1995). Agieren, analysieren, transformieren? Ein körperorientierter Beitrag zum psychotherapeutischen Umgang mit Emotionen. Psychotherapeut 40, 229 – 238.
Zusammenfassung
Das Interesse an der empirischen Erforschung menschlicher Emotionen war jahrzehntelang nicht besonders gross. Gefühle spielen aber gerade in der Psychopathologie und Psychotherapie eine wichtige Rolle. Obwohl die Welt der Affekte seit den Anfängen der Psychoanalyse einen Schwerpunkt bildet, haben erst die Arbeiten Wilhelm Reichs und die Entwicklung körperorientierter Psychotherapiemethoden zu einem direkten – durch sekundärprozesshaft phasenweise unvermittelten - Umgang mit archaischen Affekten geführt. Die vorliegende Arbeit weist auf die therapeutischen Implikationen des Zusammenspiels von mentalen, emotionalen und somatischen Aspekten bei traumatischen Ereignissen hin. Es wird die These vertreten, dass ein psychotherapeutisch wirksamer Faktor die Wiederbelebung und Reintegration der im Trauma fragmentierten Erfahrung sei.

Koemeda-Lutz, M. (1991). Weibliche Identität und Körperbewusstsein. In: Camenzind, E. und von den Steinen, U. (Hrsg.) Frauen definieren sich selbst. Auf der Suche nach weiblicher Identität. Stuttgart, Kreuz, 137 – 146.
Zusammenfassung
Das Problem der persönlichen Identität wird mit Verweisen auf neurobiologische, soziolgische, psychologische und philosophische weiterführende Literatur diskutiert. Geschlechtsunterschiede und die Bedeutung von Körperbewusstsein für die Entwicklung eines persönlichen Selbst werden hervorgehoben.

Koemeda-Lutz, M. (1989). Der Körper als Zeuge frühkindlicher Coping-Stragegien. Zu den Grundlagen der Bioenergetik. Praxis der Psychotherapie und Psychosomatik 34, 100 - 104.
Zusammenfassung
Die frühkindliche Entwicklung ist eine potentiell krisenhafte Phase im menschlichen Leben, welche die Herausbildung von Bewältigungsmechanismen (Coping-Strategien) erfordert. Ausgehend von Wilhelm Reich, Alexander Lowen und Stanley Keleman wird dargestellt, dass die Auseinandersetzung des individuellen Organismus mit seiner Umwelt sich insbesondere in somatischen Reaktionsmustern niederschlägt, die selten bewusst sind, und die über die auslösenden Situationen hinaus als persönlicher Körperausdruck “festgehalten” werden. Das “Körperlesen” als diagnostisches Mittel zur Klärung der gegenwärtigen Befindlichkeit bzw. Konfliktsituation wird skizziert.

Koemeda-Lutz, M. (1987). Psychologische Forschung und Psychotherapie – eine Beziehungskrise. Praxis der Psychotherapie und Psychosomatik 32, 104 – 108.
Zusammenfassung
Ein kritischer Kommentar, in dem für eine verbesserte Kommunikation zwischen diesen beiden Zweigen der Psychologischen und Psychotherapie-Wissenschaft geworben wird. Mit Zitaten von P.Feyerabend, M.Boss, M.Buber und O.Marquard wird auf einige Grenzen empirisch-positivistischer Erkenntnisgewinnung hingewiesen, und es wird dafür plädiert, philosophische Ansätze nicht unberücksichtigt zu lassen.

Koemeda-Lutz, M. (1985). Struktur und Abruf von semantischem Wissen bei Aphasikern. Dissertation Universität Konstanz.
Zusammenfassung
Die Arbeit gibt einen Überblick über experimentelle Studien zum Thema lexikalisch-semantischer Beeinträchtigungen bei Aphasikern. Frühere Untersuchungen mit Bildersortier- und -zuordnungsaufgaben hatten gezeigt, dass Aphasiker stärker abweichende Antworten gaben als Kontrollpatienten, wenn für ihre Entscheidungen die Identifikation von konzeptuellen Einzelmerkmalen verlangt war; ihre Antworten waren hingegen nahezu normal, wenn die Entscheidungen auf die relative Überlappung von breiten Assoziationfeldern gestützt werden konnten. Das vorliegende Experiment sollte Bildzuordnungen, die sich auf Einzelmerkmals-Verifikation stützten mit Bildzuordnungen auf der Grundlage von Oberbegriffszugehörigkeit vergleichen. Dazu wurden 55 Aphasiker (14 Amnestiker, 18 Broca-, 13 Wernicke-Aphasiker und 10 Globale Aphasiker) sowie 29 rechtshemisphärisch geschädigte Kontrollpatienten untersucht. Aphasiker waren sowohl bei den Sortierungen aufgrund von Einzelmerkmalen als auch bei solchen aufgrund von Oberbegriffszugehörigkeiten schlechter als die rechtshemisphärischen Kontrollen, besonders wenn das Zuordnungskriterium keine dominante Eigenschaft des Objekts war oder wenn es sich bei dem zuzuordnenden Gegenstand um keinen typischen Vertreter der in Frage stehenden Oberbegriffskategorie hendelte. Im Gegensatz zu anderen Studien übte die Variabel “semantische Distanz” keinen differentiellen Einfluss auf Broca- gegenüber Wernicke-Apahsikern aus. Verbale Bezeichnungen für das Zuordnungskriterium, die zusätzlich zur bildlichen Darbietung präsentiert wurden, beeinflussten die Leistungen der rechtshemisphärisch geschädigten Kontrollpatienten nicht, verbesserten die Leistungen der Aphasiker hingegen signifikant.

Krolak-Itten, H. (1996). Erdung in weiblicher Identität. In: Ehrensperger, T.P. (Hrsg.) Zwischen Himmel und Erde – Beiträge zum Grounding Konzept. Körper und Seele, Band 5. Basel, Schwabe, 185 – 199.

Krüger-Lebus, S. und Rauchfleisch, U. (1999). Zufriedenheit von Frauen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit und ohne Kinder. System Familie 12, 74 – 79.
Zusammenfassung
Es wird die partnerschaftliche Zufriedenheit von 71 kinderlosen lesbischen Paaren und 35 lesbischen Paaren mit Kindern untersucht. Weiterhin wird geprüft, ob Unterschiede in der subjektiv erlebten Beziehungsqualität zwischen biologischen und sozialen Müttern bestehen. Neben der Erfassung soziodemographischer Daten werden verschiedene Fragebögen verwendet. Die Probandinnen berichten über ein hohes Maß an Zufriedenheit in ihren lesbischen Partnerschaften. In der Beurteilung der Qualität ihrer Zweierbeziehung unterscheiden sich - im Gegensatz zu heterosexuellen Paaren - kinderlose lesbische Frauen nicht von lesbischen Paaren mit Kindern. Zwischen biologischen und sozialen Müttern ergeben sich keine Unterschiede hinsichtlich partnerschaftlicher Zufriedenheit, Befindlichkeit und Belastungsausmaß. Sie sind auch gleichermaßen zufrieden mit der Aufgabenverteilung im Haushalt. Hingegen kommt es zu einer Spezialisierung zwischen biologischen und sozialen Müttern im Hinblick auf die Verantwortlichkeit bei der Kinderbetreuung und der Erziehungsarbeit, wobei die letztere vor allem von den biologischen Müttern geleistet wird und bei ihnen zu einer signifikant größeren Unzufriedenheit mit der Arbeitsteilung in diesem Bereich führt.

Lobos, R. (2004). Ein körperorientierter Zugang zur Supervision. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Mit Leib und Seele – Wege der Körperpsychotherapie. Körper und Seele, Band 1. Basel, Schwabe, 2. erweiterte Auflage, 49 – 60.

Löliger, P. (2002). Keine Aussicht ohne Einsicht – Ein Beitrag zu Körperwahrnehmung, Körperselbst, Körperbild. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 139 - 150.
Zusammenfassung
Lebenslange Verkörperungsprozesse bilden die Grundlage eines sich wandelnden Körperbildes und Körperselbst. Behinderte Wandlungsprozesse können Ausgangspunkt für körperlich-emotionale Erkrankungen werden. Körperpsychotherapeutische Interventionen zielen darauf ab, bestehende Verkörperungen erfahrbar zu machen und Übergänge in neue beziehungs- und situationsgerechtere Verkörperungen zu ermöglichen.

Lutz, M., Appelt, H. und Cohen, R. (1980). Belastungsfaktoren in den Familien alkoholkranker und depressiver Frauen. Social Psychiatry 15, 137 – 144.
Zusammenfassung
In einer Befragung von je 20 Ehemännern alkoholkranker und depressiver Frauen sollte erfasst werden, inwieweit die Sicht der familiären Probleme beider Probandengruppen vergleichbar sind, bzw. auf welchen Dimensionen sie divergieren. Bezogen auf einen Zeitraum von 3 - 4 Wochen vor Hospitalisierung der Patientinnen ergaben sich keine Gruppenunterschiede hinsichtlich des Ausmasses an Verhaltensänderungen bei den Frauen und keine Unterschiede hinsichtlich des Schweregrades von Problemen im Leben der übrigen Familienmitglieder. Bei Fragen nach dem subjektiven Erleben der jeweiligen familiären Bedingungen ging aus den Angaben der Ehemänner alkoholkranker Frauen hervor, dass sie sich von vergleichbar geschilderten Gegebenheiten durchgängig, insbesondere aber im interpersonellen Bereich stärker belastet fühlen als die Partner der depressiven Frauen. Letztere berichteten eher von resignativen Gefühlen, was sich zum Teil als altersabhängig erwies. Es wird vermutet, dass die Ergebnisse auf unterschiedlich attribuierte Verantwortlichkeiten für die Probleme der Patientinnen und ihre Folgen zurückzuführen sind.

Michel, I. und Koemeda-Lutz, M. (2002). Stammbaum zur Geschichte der Bioenergetischen Analyse. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 12 – 25.

Michel, I. (2002) Übungen in der Bioenergetischen Analyse und Therapie. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 270 - 288.

Peter, H. (2004). Integration von Psychoanalyse und Bioenergetik in der Person und Rolle des Therapeuten. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Mit Leib und Seele – Wege der Körperpsychotherapie. Körper und Seele, Band 1. Basel, Schwabe, 2. erweiterte Auflage, 13 - 25.
Zusammenfassung
Widersprüche und Synergien zwischen dem klassischen Couch-Setting und bioenergetischer Arbeitsweise werden aus dem Alltag der Praxis eines Bioenergetikers dargestellt, in der Elemente beider Therapiesysteme zusammenkommen. Eine Uebersicht über die Besonderheiten der Bioenergetik soll zur Klärung der zahlreichen Vorurteile und Missverständnisse beitragen. Rollenkonflikte entstehen eher aus grundsätzlichen Theoriepositionen als in der Praxis, wo analytische Erfahrung unterstützend integriert werden kann.

Peter, H. (2002). Zeit als Therapie-Parameter. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 317 – 324.
Zusammenfassung
Das jeweils unterschiedliche Zeiterleben im Verlauf einer Psychotherapie hängt eng zusammen mit den Prozessen der Veränderung und kann zu deren Förderung technisch genützt werden. Ein Erfahrungsbericht.

Peter, H. (1994). Vom Sein zum Werden. Bioenergetische Arbeiten an Übergängen. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Schock und Berührung. Körper und Seele, Band 4. Oldenburg, Transform, 46 - 59 (2. Auflage Schwabe, Basel, 1996).

Peter, H. (1990). Expériences de transition – éléments de transformation. SFABE Journal de la Société Française d’Analyse Bioénergétique 1989/90, 44 – 49.

Schindler, P. (2004). Katharsis und Regression. Somatisch-emotionales Tiefenerleben in der Körperpsychotherapie. In: Hoffmann-Axthelm, D. (Hrsg.) Mit Leib und Seele – Wege der Körperpsychotherapie. Körper und Seele, Band 1. Basel, Schwabe, 2. erweiterte Auflage, 91 – 105.

Schindler, P. (2002). Geschichte und Entwicklung der Bioenergetischen Analyse. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 27 – 47.

Schindler, P. (1996). Woher wir kommen, wohin wir gehen. Zur Geschichte und Entwicklung der Bioenergetischen Analyse. In: Ehrensperger, T.P. (Hrsg.) Zwischen Himmel und Erde – Beiträge zum Grounding Konzept. Körper und Seele, Band 5. Basel, Schwabe, 19 – 39. Steinmann, H. (2002). Bioenergetische Methoden und Techniken. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 289 – 315.

Tschuschke, V., Crameri, A., Koemeda, M., Schulthess, P., von Wyl, A. und Weber, R. (2009). Psychotherapieforschung - Grundlegende Überlegungen und erste Ergebnisse der naturalistischen Psychotherapie-Studie ambulanter Behandlungen in der Schweiz (PAP-S). Psychotherapie Forum 17, 160 - 176.
Zusammenfassung
Die Arbeit setzt sich mit der derzeitig kontrovers geführten Debatte um angemessene und notwendige Forschungsdesigns in der Psychotherapie auseinander und bezieht eindeutige Position für einen naturalistischen, prozess-outcome-orientierten Forschungsansatz (practice-based evidence). Am Beispiel des Designs und erster Ergebnisse der PAP-S-Studie der Schweizer Charta für Psychotherapie wird aufgezeigt, wie sinnvolle empirische Forschung in der Psychotherapie erfolgen kann.

Ventling, C.D. (2007). Sensitivity Training during Pregnancy: Key to Bonding and Possible Prevention of Neurosis of the Child? Bioenergetic Analysis 17, 81 - 103.

Ventling, C.D., Bertschi, H. und Gerhard, U. (2006). Wirksamkeit bioenergetischer Psychotherapien bei Patienten mit bekannter ICD-10 Diagnose. Psychotherapeut 51, 346 – 353.

Ventling, C.D. (2004). Körperpsychotherapie bei Kindern und Jugendlichen: Eine Standortbestimmung. Psychoanalyse und Körper 6, 45 – 62.

Ventling, C.D. (2004). Health-threatening Bulimia nervosa and a Promising New Treatment Approach. The USA Body Psychotherapy Journal 3, 82 – 100.

Ventling, C.D. (2004) Patients with Eating Disorders: Bodies without Vibrance. Bioenergetic Analysis 14, 87 – 104.

Ventling, C.D. (Hrsg.) (2002). Body Psychotherapy in Progressive and Chronic Disorders. Basel, Karger.
Zusammenfassung
In diesem Buch wird ein Thema angesprochen, welches für gewöhnlich in der Supervision unter Ausschluss der Oeffentlichkeit besprochen wird: die persönliche Betroffenheit des Psychotherapeuten, Uebertragung und Gegenübertragung bei Patienten mit schweren chronischen, somatischen oder gar progressiven und unheilbaren, zum Tod führenden Krankheiten, ein Thema auch, welches bis heute in keiner Ausbildung gelehrt wird (C.Ventling). Die Diagnose einer solchen Krankheit ist immer ein Schock für den Patienten und berührt den Psychotherapeuten nicht minder, wenn dies während einer Therapie passiert. Andrerseits kommen auch immer wieder Patienten zu uns Körperpsychotherapeuten mit der Hoffnung, wir könnten heilen, wo die Schulmedizin versagt hat. Zwei der Autorinnen sind selbst betroffen und berichten über ihren eigenen Werdegang unter dem Einfluss von ebenfalls betroffenen PatientInnen (V.Schroeter über Unfruchtbarkeit, N.Holtz über Diabetes). Multiple Sklerose (zwei unterschiedliche Fallberichte, C.Ventling) wird hier neu unter dem Aspekt einer frühen Bindungsstörung diskutiert (M.Munzel). Die tiefen körperlichen und seelischen Berührungen bei der Psychotherapie von progressiven, zum Tod führenden Krankheiten wie AIDS (R.Mahr), Krebs (W.Büntig, O.Hofer-Moser, C.Ventling) werden als Fallgeschichten detailliert beschrieben, wobei jedoch dem Prozess im Therapeuten selbst und den Reflektionen um Gesundheit und Krankheit, um Leben und Tod bis zur Spiritualität viel Raum gegeben wird. Schliesslich muss noch angefügt werden, dass das Niederschreiben für die PsychotherapeuInnen/AutorInnen auch eine heilende Qualität besass.

Ventling, C.D. (2002). Psychotherapy of Patients with Incurable Disorders. An untaught Subject. In: Ventling, C.D. (Hrsg.) Body Psychotherapy in Progressive and Chronic Disorders. Basel, Karger, 1 – 13.

Ventling, C.D. (2002). Confronting Multiple Sclerosis. A challenge for the Bioenergetic Therapist. In: Ventling, C.D. (Ed.) Body Psychotherapy in Progressive and Chronic Disorders. Basel, Karger, 14 – 34.

Ventling, C.D. (2002). Atypical Terminal Cancer. A Case Report. In: Ventling, C.D. (Ed.) Body Psychotherapy in Progressive and Chronic Disorders. Basel, Karger, 108 – 120.

Ventling, C.D. (2002). Epilogue: Writing as Healing. In: Ventling, C.D. (Hrsg.) Body Psychotherapy in Progressive and Chronic Disorders. Basel, Karger, 155 – 156.

Ventling, C.D. (2002). Ein Plädoyer für die Forschung. In: Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel, Schwabe, 325 – 339.
Zusammenfassung
Der Artikel untermauert, warum Forschung sinnvoll und notwendig ist, welche Formen wissenschaftliche Forschung innerhalb der Körper-Psychotherapie und überhaupt Psychotherapie benutzt oder benutzen sollte und endlich, welche Forscheraufgaben innerhalb der Bioenergetik in Zukunft noch zu erfüllen sind.

Ventling, C.D. (2002). Efficacy of Bioenergetic Therapies and Stability of the Therapeutic Result: A Retrospective Investigation. Bioenergetic Analysis 13, 57 – 76. Summary This article reports on a retrospective investigation of the efficacy of bioenergetic therapy with adults in a private practice setting as well as on the stability of the therapeutic results achieved over time. 16 certified bioenergetic therapists of the Swiss Society of Bioenergetic Analysis and Therapy (SGBAT) provided data on 319 former patients who had terminated their therapies after a minimum of 20 sessions 6 months to 6 years earlier. A self-evaluating questionnaire to be answered anonymously was sent to these patients; 290 of them could be reached and 142 (49%) returned it. The questions dealt with the psychic and physical condition, interpersonal and psychosomatic problems and the effect of body work on physical consciousness, cognitive insights and changes of the quality of life. Statistical analysis showed significant positive changes in all areas questioned and is taken as proof of efficacy of the method. Regarding the stability of the therapeutic result, 107 (75%) patients indicated a stable or even improved condition lasting over time.

Ventling, C.D. (2002) The Significance of Scientific Research for Bioenergetics. Bioenergetic Analysis 13, 1 – 20.

Ventling, C.D. (Hrsg.) (2001). Childhood Psychotherapy - a Bioenergetic Approach. Basel, Karger.
Zusammenfassung
Wie bioenergetische Körperinterventionen, sinnvoll für Kinder abgewandelt, diagnostisch sowie therapeutisch eingesetzt werden können, ist hier in einer Reihe von Aufsätzen beschrieben. So ist es z.B. im Wissen um die prägende Qualität der Mutter-Kind-Beziehung auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes möglich, bereits bei Schwangeren gewisse Sinnesübungen zur Förderung der Perzeption einzusetzen zwecks besserer Erkennung der Signale des Neugeborenen (C.Ventling) oder auch bioenergetisch mit der Mutter und ihrem Neugeborenen zu arbeiten (V.Schroeter). Neu ist die Abwandlung und Anpassung von bioenergetischen Körperübungen auf Kinder, ein Verdienst von A.Halsen. Die Uebungen können zur Erfassung der Mutter-Kind Bindungsqualität benutzt werden, wobei mittels Videoaufnahmen analysiert und evaluiert wird (J.Kühntopp & V.Heinrich). Sie können auch erfolgreich therapeutisch bei sexuell und körperlich schwer missbrauchten hospitalisierten Kindern eingesetzt werden (A.Halsen). Ueber erste Erfahrungen mit bioenergetischen Interventionen bei schwer verhaltensgestörten Kindern in einer psychiatrischen Klinik (T.Wills), bei einem überstimulierten Kind, einem Fall aus der Privatpraxis, (S.B.Robert-Ouvray) und bei kriegs-traumatisierten Kindern (R.Mahr) wird hier in Form von ausführlichen Fallberichten und detaillierten Beschreibungen berichtet.

Ventling, C.D. (2001). Birth and Bonding: To Be or Not To Be. In: Ventling, C.D. (Hrsg.) Childhood Psychotherapy – a Bioenergetic Approach. Basel, Karger, 9 – 16. Ventling, C.D. (2001). Le Corps de la Femme Enceinte: Sa Relation avec son Bébé. Le Corps et l’Analyse 2, 88 – 103.

Ventling, C.D. und Gerhard, U. (2000). Zur Wirksamkeit bioenergetischer Psychotherapien und Stabilität des Therapieresultats. Eine retrospektive Untersuchung. Psychotherapeut 45, 230 – 236.
Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit berichtet über eine retrospektive Untersuchung zur Erfassung der Wirksamkeit sowie der Stabilität des Therapieerfolgs bioenergetischer Einzeltherapien von Erwachsenen in Privatpraxen. Mit Hilfe von 16 BioenergetikerInnen der Schweiz. Ges. für Bioenerget. Analyse u. Therapie (SGBAT) wurden Daten über insgesamt 319 ehemalige PatientInnen zusammengetragen, deren abgeschlossene Therapien von mind. 20 Sitzungen wenigstens 6 Monate und längstens 6 Jahre zurücklagen. Diesen PatientInnen wurde an anonym zu beantwortender Fragebogen zugestellt, welcher Fragen zum psychischen und körperlichen Befinden, zu interpersonellen und psychosomatischen Problemen sowie zur Auswirkung von Körperarbeit auf Körperbewusstsein, Einsichten und Lebensqualität enthielt. 290 Personen konnten postalisch erreicht werden, 142 (49%) sandten den Fragebogen zurück. Die statistische Auswertung der Daten zeigte, dass die Therapie zu signifikanten positivien Veränderungen in allen Bereichen führte, wobei die Körperarbeit selbst bei ca. der Hälfte der Patienten als ausschlaggebend eingeschätzt wurde. Das erzielte Therapieergebnis war bei 107 PatientInnen über die Zeit der Beendigung der Therapie hinaus bis zum Zeitpunkt der Befragung, also über ein halbes bis 6 Jahre stabil geblieben oder hatte sich gar verbessert. 35 PatientInnen suchten eine weitere Psychotherapie auf, davon 16 nochmals eine körperorientierte Psychotherapie.

Ventling, C.D. (1998). Die PsychotherapeutInnen und deren PatientInnen der Schweizerischen Gesellschaft für Bioenergetische Analyse und Therapie (SGBAT). Eine statistische Erhebung. Interne Publikation der SGBAT.
Summary
A statistical evaluation of the members of the SGBAT and their clientele. At the time of questionning the SGBAT consisted of 67 members, 2/3 females, 1/3 males, 30% with a medical school formation, the rest with an academic background, most were graduates in psychology. A number of parameters were investigated, such their age, scholastic education, places of employment ,e.g. private practices vs. institutions and more. Many had besides their training as a bioenergetic therapist also a formation in some other therapeutic aera, such as psychoanalysis, systemic and behaviour therapy. The clientele was investigated with respect of total number, gender, diagnosis according to ICD-10, therapy hours, method of payments, age etc.